Handmade

Selbstgemacht, was heisst das eigentlich?

Die Definition des Wortes 'selbstgemacht' gemäss Duden lautet „von der betreffenden Person selbst hergestellt ohne die Mitwirkung Dritter“. Und genau so schaut es aus bei SUEnikate.

Unser Hund sorgt für Abwechslung im Atelier.

Natürlich erhalte ich Unterstützung seitens meines Mannes. Um nur ein Beispiel zu nennen: die Bedienung des Lasergravierers wird mir wohl immer fremd bleiben.
Würde ich alles aufzählen, könnte aus diesem Abschnitt ein Roman werden - daher kurz und knapp ein grosses DANKE an dieser Stelle!

Und auch unser Vierbeiner unterstützt tatkräftig - manchmal eben einfach, in dem sie mich bei der Arbeit stört und mich mit ihren Flausen zum Lachen bringt.


Aber die eigentliche Erstellung, die vielen unterschiedlichen Arbeitsschritte absolviere ich selbst.

Das beginnt beim Modellieren, bei der Wahl der Muster und Farben, es beginnt beim Schnittmuster oder Stoffe auswählen und endet beim Fotografieren und Texten für den Shop oder die Website.

Es macht mich stolz, dass von mir sagen zu dürfen. Und noch besser: es macht mir Spass, all die Dinge, die dazu gehören, um meine Unikate anbieten zu können, als Arbeitsschritte ausführen zu können. Ja, sogar der organisatorische Teil und Verwaltungsakt (lach) - komme ich doch ursprünglich aus genau diesem Berufszweig.

Ein Blick zum Nähtisch

Ein extra hoher Tisch für die Nähmaschine, ein separater Schneidetisch, mittendrin eine kleine Bügelstation und dazu der Schrank für Stoffe und Materialien. Neben all dem darf ein Plätzchen für die fertigen Arbeiten natürlich nicht fehlen. Wie könnte man da nicht kreativ werden?

Und sie sind da und werden mehr, die vielen Ideen. Sie kommen mit den Stoffen, sie werden beeinflusst von den Jahreszeiten, meiner eigenen Stimmung, Plänen für Ausflüge, dem Alltag. Sie werden angereichert von den Menschen, die mir begegnen und manchmal entsteht eine Idee auch aus einer Notwendigkeit heraus bzw. meinem Wunsch von Nachhaltigkeit. So wie die PatchWork-Tasche AUTUM, die erst dank der Ansammlung von Kunstleder Resten entstehen konnte.

Planung des Zuschnitts

Eine gute Vorbereitung ist alles.

Bevor ich auch nur den ersten Schnitt am Stoff tätige, spiele ich im Kopf den gesamten Prozess mindestens einmal durch. Dazu gibt es dann Übersichten zu Schnittteilen, Notizen zur Materialauswahl und Berechnungen bei Grössenanpassungen, um nur ein paar Arbeitsschritte im Detail zu nennen.

Steht die Skizze und ich habe meine eigene Anleitung vom Kopf aufs Papier gebracht, startet die eigentliche Handarbeit und der Stoff sowie alle Materialien werden zusammengestellt und zugeschnitten.

Blick unter die Nadel

Und dann geht es an die Verarbeitung.

Hier heisst es dann, genau überlegen und noch genauer hinschauen. Wichtig für mich ist dabei, dass jede Naht passt - nicht nur die, die man am Ende sieht. Und während der eigentlichen Näharbeit kann es gut und gerne vorkommen, dass mir noch eine Verbesserung in den Sinn kommt, ein Zusatz, der unbedingt mit verarbeitet werden soll. Dann geht es mal kurz einen Schritt zurück, die Anleitung wird überdacht, angepasst und es geht weiter.

Liebe zum Detail und sorgfältige Verarbeitung sind das A und O

Die Qualität zählt innen wie aussen

Am Ende erwarte ich von mir selbst eine Arbeit, die sich rundum durch Qualität, Stabilität und saubere Verarbeitung auszeichnet. Und das gilt nicht nur für die äusseren Steppnähte, sondern auch für jede einzelne Naht im Inneren.

Nicht immer gelingt jeder Schritt beim ersten Mal. Wie gut ist es da, dass ich auch selbst so viel Freude an meinen Produkten habe und noch mehr Freude am Üben und erneutem Schaffen.

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Ein Blick zum Modelliertisch

Ein Blick zum Nähtisch

Am Anfang weiss ich nie, was daraus wird.

Wenn ich die Modelliermasse zur Hand nehme, finden sich um mich herum allerhand Werkzeuge und Hilfsmittel, Schablonen, Pinsel, Schwämmchen und dergleichen mehr. Und erst mit der ersten Berührung entsteht dann die Idee, wohin sich das Material entwickeln wird - ganz anders, als beim Nähen.
Selbst wenn ich versuche, eine Schale ähnlich noch einmal zu machen, weil sie so wunderbar gelungen ist, entscheiden am Ende doch die Hände über das Ergebnis. So entstehen sie, meine Einzelstücke an Schalen.

Ein Blick zum Nähtisch

Was darf es sein?

Sind die Schalen dann mal durchgetrocknet und bereit für den nächsten Schritt, muss eine Entscheidung her: Wie soll sie am Ende aussehen? Einfarbig, zweifarbig oder gar bunt? Hell, dunkel, glänzend, matt, mit Effekten... es gibt so viele Möglichkeiten. Nutze ich die Airbrush oder doch lieber den Pinsel? Hier entscheidet fast immer meine Stimmung mit. Oder jemand äussert einen Wunsch, welchen ich versuche, zu erfüllen. Die Ergebnisse könnten jedenfalls unterschiedlicher nicht ausfallen.

Ein Blick zum Nähtisch

Eine geht noch!

Ich für mich durfte schnell feststellen, dass jede Schale den Wunsch mitbringt, noch eine weitere haben zu wollen. Eine andere Form, einen anderen Effekt, eine neue Farbe. Und so ist SUEnikate ja irgendwie auch entstanden. Und sie dann zu sehen macht mich glücklich, sie im Kerzenschein schimmern zu sehen, die verschiedenen Nuancen im Licht immer wieder neu zu entdecken. Beim Fotografieren die schönste Seite zu finden, was ehrlich gesagt nicht immer eine leichte Aufgabe ist.

Mittlerweile finden meine Schalen auch andere Verwendungen, denn ich will sie sehen, jeden Tag.

Sie gehören einfach nicht in den Schrank. So steht eine im Flur für die Autoschlüssel, eine andere findet sich auf der Kommode im Schlafzimmer als Schmuckschale, in der Küche auf dem Tresen steht eine für kleine Naschereien, an der Garderobe steht eine fürs Kleingeld - um nur ein paar Beispiele zu nennen. Und ja, natürlich gibt es auch so einige, die als Lichtschale dienen.

Haben Sie einen Wunsch für eine eigene Schale aus meinem Atelier?
Vielleicht kann ich Ihnen diesen erfüllen? Schreiben Sie mir - ich freue mich auf Ihre Anregungen.

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